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  • Einsatzessay Unternehmen Zyklop


    Einsatzort: Oblast Süd-Zagorien, Demokratische Republik Tschernarussland (DRT)

    Szenario: Bürgerkriegs

    Verbündete Parteien: Tschernarussische Verteidigungskräfte (CDF) sowie einige Milizen

    Feindliche Parteien: Tschernarussische Bewegung des roten Sterns (ChDKZ) sowie verbündete Milizen


    Zusammenfassung der Historie


    Nach dem Zusammenbruch der Sovietunion 1991 wurde in Novigrad die Sozialistische Republik Tschernarussland ausgerufen. Gegen 1999 begann die Annäherung des Landes an den Westen so, dass Stück für Stück Reformen durchgeführt wurden. Anfang 2009 wurde schließlich die Demokratische Republik Tschernarussland ausgerufen. Der noch Junge Staat wurde noch früh in seiner Geschichte, Mitte 2010, in einen Konflikt mit der Volksrepublik Takistan verwickelt. Grund für diesen Konflikt stellten Grenzstreitigkeiten in Bezug auf eine Vielzahl neuentdeckter Ölquellen dar, welche beide Konfliktparteien für sich beanspruchten. Am 14.September 2010 erklärte Takistan Tschernarussland den Krieg. Am Ende siegte Tschernarussland, musste jedoch ebenso wie sein Gegner hohe Verluste hinnehmen. Am 27. Januar 2011 unterzeichneten Takistan eine Verzichtserklärung, indem es die Ölfelder sowie einige Eisen- und Kohleminen an Tschernarussland abtrat. In Folge des Krieges hatten beide Seiten jeweils ca. 24.000 Soldaten verloren. Der Krieg stellte später die Grundlage für weitere Spannungen zwischen den beiden Staaten dar, welche z.T. bis heute andauern. Nach einem wirtschaftlichen Aufschwung folgte 2014 eine Wirtschaftskrise welche die Arbeitslosenzahlen auf bis zu 45% springen ließ. In dieser Zeit keimten auch ethnische Konflikte in der Oblast Süd-Zagorien zwischen den Bevölkerungsgruppen der Zagoren und Tschernarussen wieder auf. Diese führten, in Verbindung mit der finanziellen Aussichtslosigkeit, im Frühjahr 2015 zu Gewalttätigen Ausschreitungen in der gesamten Oblast, welche sich aber besonders auf den Norden und Osten der Oblast konzentrierten. Viele Zagoren, welche als Minderheit in Tschernarussland während Zeit der Sovietunion profitiert hatten,sind Anhänger der kommunistisch orientierten „Partei des Roten Sterns“. Speziell die Zagoren sahen bzw. sehen in ihr eine Vertretung ihrer Ethnie sowie eine Hoffnung auf wirtschaftlichen Aufschwung. Als die Partei, aufgrund von Verfassungsfeindliche Aktivitäten, von den für Mitte 2016 angesetzten Wahlen ausgeschlossen wurde, eskalierte die Situation. Am 12. Oktober 2015 besetzten Paramilitärische Truppen, sowie nahestehende Milizen, der aus der Partei hervorgegangenen „Tschernarussische Bewegung des roten Sterns“ erste Ortschaften im Norden des Landes. Bis Weihnachten hatten die Rebellen weitere Teile der nördlichen Oblast sowie die Hafenstadt Berezino, ein wichtiges Handelszentrum, erobert. Hierbei vielen ihnen auch Versorgungsgüter des Rüstungsunternehmens Chernarusk Zbrajovka in die Hände. Mithilfe dieser Waffen konnten die Aufständischen am 3. November den Militärischen Flughafen der Region erobern, woraufhin sich die Regierung gezwungen sah verstärkt militärische Kräfte auf die Oblast zu entsenden. Die Tschernarussischen Verteidigungsstreitkräfte waren allerdings schlecht ausgerüstet, schlecht ausgebildet und schlecht bezahlt, wohingegen die Rebellen auf eine Vielzahl motivierter und durch ehemalige Angehörige der roten Armee, aus der Sowjetära, ausgebildete Kräfte zurückgreifen konnten. Diese waren durch ehemalige Bestände der roten Armee, eroberte Waffen und einer besseren Ortskenntnis, den Regierungstruppen klar überlegen. Eine erste Offensive der Regierungstruppen auf Berezino vom 12.- 28. November scheiterte fatal. Im Verlauf der Offensive verlor die Armee ca. 1900 Soldaten sowie 25 gepanzerte Fahrzeuge und musste sich nach Solnichiy zurückziehen. Gegen Jahresende kontrollierte die ChDKZ ca. 45% der Oblast und begann zunehmend eine Terrorherrschaft über die Zivilbevölkerung , die nicht ihre Ansicht teilten, aufzubauen. Auch der Handel mit Rohöl und weiteren Produkten wurde bzw. wird von den Rebellen betrieben. Zudem wurde durch die Rebellen am 28. Dezember die Tschernarussische Republik Süd-Zagorien ausgerufen. Die Regierung (DRT) richtete am 16. Januar 2017 ein Hilfegesuch an die UNO, welche ab dem 4. Februar ihre Diplomatischen Bemühungen verstärkte. Aufgrund von Berichten über Verletzungen der Menschenrechte und zur Überwachung von Vereinbarungen, entsandte die UN am 20. Februar UNPROFOR in das Kriegsgebiet. Bis zum August kehrte Ruhe in die Front ein, welche sich auch im Folgemonat nicht wesentlich bewegte. Als es schließlich so Aussah als ob die beiden Konfliktparteien ernsthafte Friedensverhandlungen aufgenommen hätten, startete die ChDKZ am 1. November eine massive Offensive Richtung Süden. Die CDF konnten nur mit knapper Not einen Streifen im Süden aufrechterhalten und die feindlichen Kräfte davon abhalten in die Region um Chernogorsk einzudringen. Nahezu zeitgleich fand ein Anschlag auf das Parlament in Novigrad und das Lokalparlament in Chernogorsk statt. Die Regierung (DRT), welche daraufhin das Kriegsrecht verschärfte, genehmigte zum 3. November 2017 NATO-Truppen in den Konflikt einzugreifen. Ebenso wurden in diesen Tagen Rufe über eine mögliche Unterstützung der ChDKZ durch die russische Föderation laut, was sich allerdings aufgrund massiver Propaganda bei der Seiten nicht bestätigen ließ.


    Wirtschaftliche Situation:

    Die Oblast Süd-Zagorien ist in ihrer Gesamtheit von der Land – und Forstwirtschaft geprägt. Die Böden sind sehr fruchtbar und die Tschernarussische Douglasie ist ein begehrtes Holz. Einige Industrielle Zentren, das ausgebaute Eisenbahnnetz an der Ostküste, sowie günstige Arbeitskräfte, machen die Oblast zu einem guten industriellen Standort. Für die Wirtschaft sind ebenso die Häfen sehr wichtig, da sie als großer Warenumschlagsplatz, über die Region hinaus, dienen.


    Zivile Situation:

    Die genaue Zahl der im Konfliktgebiet verbliebenen Zivilisten ist unklar, es wir jedoch von mindestens 100000 Zivilisten ausgegangen. Die Zivilbevölkerung hat nicht nur unter einer Nahrungsknappheit zu leiden, sonder ist auch Gewalttätigen Übergriffen seitens beider Konfliktparteien und zahlreicher Milizen ausgesetzt. Plünderungen, Brandstiftung, Schießereien, Entführung und Mord stehen an der Tagesordnung. Ebenso stellt die politische Verfolgung der Bevölkerung seitens der ChDKZ eine Bedrohung dar. Die ChDKZ foltert nicht nur politische Gegner, sonder Zwangsrekrutiert auch Zivilisten, Erwachsene wie auch Jugendliche und Kinder. Eine weitere Problematik stellt die Brennstoffknappheit in vielen Gegenden der Insel, unter Bezugnahme des einsetzenden Winters, dar.


    Aufgabe:


    Die Einsatzgruppe soll der CDF dabei helfen die ChDKZ zurückzuschlagen und die Region zu stabilisieren. Oberste Priorität hat hierbei die Öffnung von Fluchtrouten, um der Zivilbevölkerung aus der Konfliktzone zu evakuieren. Ebenso ist auf eine Vermeidung von Kollateralschäden zu achten. Sollte der Konflikt weiter eskalieren, besteht die Möglichkeit der Destabilisierung des ganzen ehemaligen Ostblocks.